ISO Normen

 


 ISO 11088

Montage, Einstellung und Überprüfung der Funktionseinheit Alpinski -Bindung -Schuh (S-B-S)

Diese internationale Norm erschien in gedruckter Form am 15.12.1993 und ist in Deutschland am 1.4.1994 in Kraft getreten.Die überarbeitete Neuauflage erschien im Juni 2006.. Diese Norm ist in erster Linie an den Sportfachhändler adressiert (sie hieß ja ursprünglich Ski Shop Praxis). Da der Originaltext  dieser Norm sehr wortkarg und für den Laien schwer lesbar ist, werden ihre einzelnen Punkte in der Detailansicht gründlich erläutert und mit Beispielen ergänzt.

ISO 13993
Vorgehensweise im Skiverleih

Diese Norm legt das Verfahren für die Stichprobenentnahme und vorsaisonale Verleihinventar - Überprüfungen von kompletten und nicht kompletten Funktionseinheiten Alpinski-Bindung-Schuh-Stopper für den Skiverleih fest.Diese Norm wurde im Jahre 2001 verabschiedet und ist in Juni 2002 in Kraft getreten.

ISO 8061
Skibindungen: Auswahl von Auslösedrehmomenten

Diese Norm legt das Grundverfahren zur Auswahl der Auslösedrehmomente für Alpinskibindungen fest. Sie enthält grundsätzliche Angaben für Bindungshersteller, Prüfgerätehersteller und für den Skifachhandel. Für die praxisorientierte Vorgehensweise wurden von dieser Grund-Norm weitere Normen abgeleitet. Eine Neuauflage dieser Norm wurde am 4.3.2002 verabschiedet.

ISO 11110
   Einstellprüfgeräte für die Funktionseinheit Ski / Skischuh / Skibindung.

Diese Norm wurde im November 1997 herausgegeben.. Diese Norm betrifft den Sportfachhändler nur indirekt: sie ist in der ersten Linie für den Hersteller der Einstellgeräte und ihre Überprüfung beim TÜV bestimmt. Für den Sportfachhändler ist sie jedoch soweit interessant, daß sie die Anforderungen an ein normgerechtes Einstellgerät enthält, von deren Erfüllung sich jeder Käufer vor dem Kauf des Einstellgerätes überzeugen sollte. Da der Originaltext dieser Norm sehr wortkarg und für den Laien schwer lesbar ist, werden ihre einzelnen Punkte im weiteren gründlich erläutert und mit Beispielen ergänzt. In der Detailansicht finden sie daher die wichtigsten Pflicht-Anforderungen an ein normgerechtes Einstellgerät und wie diese von den SPORTECH-Geräten erfüllt werden.

 

Auswirkungen auf den Sporthändler

Am 1.1.1990 ist das Produkthaftungsgesetz in Deutschland in Kraft getreten. Produkthaftung ist die Haftung des Herstellers, oder ihm gleichgestellter Körperschaft (z.B. Importeur, Vertreiber, Versandhaus) für Folgeschäden an Personen und Sachen, die durch die Benutzung seines Produktes zustandegekommen sind.

Auswirkungen für den Sportfachhändler:

Im Sinne des Gesetzes ist der Sportfachhändler auch ein Hersteller. Er setzt nämlich aus einzelnen Komponenten Ski, Bindung, Bremse, Schuh  ein neues Endprodukt zusammen. Er haftet daher für die einwandfreie Funktion dieses Endproduktes, das frei von Fehlern sein muß. Nach ISO 9000 ist er in seiner Fertigungsstätte (=Skiwerkstatt) zur Qualitätssicherung verpflichtet und für ausreichend Qualifikation des Personals (z.B. durch Teilnahme an Seminaren mit Abschlußdiplom) verantwortlich.

Normen für die Bindungseinstellung

Warum Skibindungseinstellung?

Skibindungsmontage und Einstellung ist keineswegs eine komplizierte Sache, wohl aber eine empfindliche. Die Bindungsauslösewerte reagieren empfindlich auf Montage- und Einstellfehler, die Monteure reagieren empfindlich, wenn man ihnen Fehler vorwirft, der Skifahrer reagiert empfindlich (Verletzungen oder Falschauslösungen) auf falsch eingestellte Bindung, die Richter reagieren empfindlich auf grobe Fahrlässigkeit. Seit dem Skibindungs-Einstellgeräte zum Stand der Technik geworden sind und dadurch zu einem Muß jedes Sportfachhändlers, sind die Hersteller von diesen Geräten zur Anlaufstelle aller Beschwerden geworden und später dann zu einem wichtigen Kreuzungspunkt von dem gesamten Informationsfluß um die Skibindungen herum. So spielt auch die SPORTECH GmbH, einer der weltweit bedeutendsten Hersteller dieser Geräte, eine Zentralrolle. Wo die meisten Erfahrungen sind, wird auch der Kunde bestens beraten. Ein Einstellgerät wird heute als Freund akzeptiert. Einerseits liefert es dem Sporthändler einen felsenfesten Beweis, daß er richtig gearbeitet hat, anderseits nimmt es den Bindungsherstellern die Angst, daß vielleicht doch eine Bindung unbemerkt außerhalb der Fertigungstoleranzen liegt. Mit dem Einstellgerät lassen sich Toleranzabweichungen leicht korrigieren. SPORTECH ist sogar einen Schritt weiter gegangen. Durch aktive Mitarbeit in den Normungsausschüssen (DIN, ISO, ASTM) werden neue Normen maßgeblich mitgestaltet. Sie werden dadurch praxisnäher und anwenderfreundlicher. Als Nebeneffekt ergibt sich, daß die SPORTECH-Geräte immer auf dem neuesten Stand der Technik sind, sie eilen diesen sogar um eine Nasenspitze voraus. Aus dieser Normungsarbeit, aus der Kundenberatungstätigkeit, aus dem Umgang mit Bindungsherstellern und aus der Weiterentwicklung der Einstellgeräte wurde soviel Fachwissen zusammengetragen, daß wir es für nötig halten, es an den Sportfachhändler weiterzugeben, weil die bisherigen Informationsquellen nicht ausreichend waren. Betrachten Sie daher diese Publikation als eine Ergänzung zu Bedienungsanleitungen der Einstellgeräte, oder als Skriptum für Fachseminare, oder einfach als hilfsreiche Lektüre für den wissenshungrigen Sportfachhändler oder Bindungseinsteller.

Die wichtigsten Normen für die Bindungseinstellung sind: